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Kategorie: Pflege

Messe ALTENPFLEGE 2026

Di. 21.04. – Do. 23.04.2026 im Messezentrum Essen

who CAREs me! So lautet das Motto der Messe ALTENPFLEGE 2026 und unterstreicht die hohe Motivation der Menschen in der Pflegebranche, die sich täglich mit viel Engagement auf vielfältige Art und Weise um das Wohl von Pflegebedürftigen kümmern.

Die Messe ALTENPFLEGE in Essen ist die führende Leitmesse für die Pflege im deutschsprachigen Raum. Sie deckt alle relevanten Themenfelder der Pflegebranche ab und präsentiert Innovationen und Lösungen für die Pflege der Zukunft. Die Kombination aus Kongress und Messe macht die Fachmesse zum wichtigsten Branchentreffpunkt des Jahres.

Zahlreiche internationale Aussteller werden wieder auf der Messe ihre Produkte, Dienstleistungen und Innovationen aus allen Pflegebereichen präsentieren und die Trendthemen der ambulanten und stationären Pflegebranche umfassend und fokussiert abbilden. Top-Player der Branche geben schon heute Antworten auf die Fragen von morgen zu den Themen der ALTENPFLEGE: Pflege & Therapie; Beruf, Bildung & Karriere; Verpflegung & Hauswirtschaft; IT & Management; Raum & Technik. Auf der Sonderschau AVENEO präsentieren Startups Innovationen. Beim Kongress erhalten die BesucherInnen praxisnahe Einblicke in die Welt der Pflegebranche.

Die Messe ALTENPFLEGE wurde erstmals 1990 ins Leben gerufen und hat sich seitdem zu einer der wichtigsten Veranstaltungen der Pflegebranche entwickelt. Ursprünglich fand die Messe jährlich im Wechsel zwischen den Messeplätzen Nürnberg und Hannover statt. Seit 2022 ist die Veranstaltung jährlich wechselnd in Essen und Nürnberg.

Veranstaltungsort: Messezentrum Essen, Hallen 5, 6, 7 und 8, Messeplatz 1, 45131 Essen
Öffnungszeiten ALTENPFLEGE Messe & Kongress: Di. 21.04., Mi. 22.04. und Do. 23.04.2026, jeweils von 9:00 Uhr bis 17.00 Uhr
Tageticket für die Messe 23,00 Euro, Dauerticket 37,00 Euro
Weitere Infos im Internet unter www.altenpflege-messe.de

 

Brigitte Sdun

Pflegereform bringt kleine Leistungsverbesserung

Zum 1. Januar 2025 steigen das Pflegegeld und die ambulanten Sachleistungen

Mit dem Pflegeunterstützungs- und -entlastungsgesetz (PUEG) sind neue Leistungsverbesserungen für Pflegebedürftige und Angehörige auf den Weg gebracht worden. Die beschlossene Pflegereform verlangt den Menschen jedoch höhere Beiträge zur Pflegeversicherung ab.

Zum 1. Januar 2025 steigen alle Leistungen der Pflegeversicherung im häuslichen sowie im teil- und vollstationären Bereich in Höhe von 4,5 Prozent an. Das Pflegegeld und die ambulanten Sachleistungen steigen wie folgt an: Bei Pflegegrad 1: 0 Euro (bisher 0 Euro), Pflegegrad 2: 347 Euro (bisher 332 Euro), Pflegegrad 3: 599 Euro (bisher 573 Euro), Pflegegrad 4: 800 Euro (bisher 765 Euro) und Pflegegrad 5: 990 Euro (bisher 947 Euro).

Zum 1. Juli 2025 werden die Leistungen für Verhinderungspflege und für Kurzzeitpflege in einem gemeinsamen Jahresbetrag für Verhinderungspflege und Kurzzeitpflege zusammengeführt. Der pflegebedürftigen Person steht künftig ein Gesamtbetrag von bis zu 3.539 Euro zur Verfügung. Die Anspruchsberechtigten können das Geld nach ihrer Wahl flexibel für beide Leistungsarten einsetzen. Dies gilt auch für die stundenweise Inanspruchnahme einer Ersatzpflegeperson zu Hause (bis zu 8 Stunden pro Tag), wenn die Pflegeperson verhindert ist. Die bisherige sechsmonatige Vorpflegezeit vor erstmaliger Inanspruchnahme der Verhinderungspflege wird abgeschafft. Künftig können die Leistungen unmittelbar ab Feststellung von mindestens Pflegegrad 2 genutzt werden.

Zum 1. Januar 2028 ist eine weitere Erhöhung der Geld- und Sachleistungen geplant, die sich an dem Anstieg der Kerninflationsrate in den drei vorausgegangenen Kalenderjahren orientiert.

 

Brigitte Sdun

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